Immobilienrendite AG

Immobilienrendite AG zu Vorwürfen aus den Medien

5. Februar 2019

Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen oder Wochen in den Medien Berichte über uns gelesen, die Sie mit der einen oder anderen offenen Frage zurückgelassen haben. Daher möchten wir hier die Gelegenheit nutzen, Sie aktiv und persönlich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren und den Sachverhalt aus unserer Sicht klarzustellen.

Die Immobilienrendite wurde 2008 gegründet. Unser Fokus liegt im Bereich Suchen, Finden und Vermarkten von unterbewerteten Immobilien. Wir füllen Gebäude, die am Markt oft lange leer stehen, mit neuen, nachhaltigen Nutzungsideen – im Sinne unserer Mieter, Käufer und Investoren. Obwohl unser Unternehmen damit sehr erfolgreich ist, wird dies nun angezweifelt.


Sehr geehrte Damen und Herren!

Die aktuelle Situation stellt sich aus unserer Sicht folgendermaßen dar:

Die Finanzmarktaufsicht hat der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung übermittelt, die im Kern zwei Vorwürfe gegen die Immobilienrendite AG formuliert:

  1. Schwerer Betrug:
    Hier geht es darum, dass wir in den ersten Jahren seit der Gründung (2008) Anfangsverluste gemacht hätten und daher in Wahrheit schon seit 2009 insolvent seien. Trotzdem hätten wir Anlegergelder entgegengenommen.
  2. Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen:
    Hintergrund dieses Vorwurfs ist die Idee der Finanzmarktsaufsicht, wir hätten seit 2009 mit den uns anvertrauten Anlegergeldern keine Immobilien gekauft, sondern diese Gelder einfach „eingesteckt“.

Zusammengefasst sind die Vorwürfe als haltlos zu bezeichnen. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ist obligatorisch und wird letztlich zeigen, dass es keinen begründeten Verdacht gibt. Denn: Dieser Darstellung der FMA liegt – unserer Auffassung nach – eine Fehleinschätzung zugrunde. Diese beruht darauf, dass die FMA zu wenig Informationen zu unserer Finanzlage wie unseren Investitionen in Immobilien hatte. Außerdem ist die Immobilienrendite AG kein börsennotiertes Unternehmen, daher gelten andere Rechtsvorschriften hinsichtlich der Informationspflichten. 

Dennoch ist die Immobilienrendite AG ein Unternehmen, das traditionell auf gute Investorenbeziehungen Wert legt und seine Investoren – über die gesetzlichen Auflagen hinaus – regelmäßig und persönlich über den Geschäftsverlauf informiert.

Mit dem Ziel, bestmöglich zu einer raschen Aufklärung der Vorwürfe beizutragen, kooperiert die Immobilienrendite AG in vollem Umfang mit der Staatsanwaltschaft: Alle relevanten Bilanzen, Berechnungen, Kaufverträge, Wertgutachten über unsere Immobilien usw. haben wir der Staatsanwaltschaft umgehend vorgelegt. Wir vertrauen der Kompetenz der Staatsanwaltschaft und rechnen mit einer umfassenden Aufklärung. Allerdings bedauern wir, dass sich die FMA im Vorfeld ihrer Sachverhaltsdarstellung nicht selbst ein genaues Bild über unsere Geschäftsgebarung und wirtschaftliche Situation gemacht hat. Daher sind wir als Unternehmen, aber auch unsere Investoren, mit ungerechtfertigter und wie – wie wir meinen – negativer medialer Berichterstattung konfrontiert.

Das macht unsere Arbeit nicht leichter, aber wir können damit umgehen. In diesem Sinne arbeiten wir, nicht zuletzt im Interesse unserer Investoren, weiterhin am Erfolg unseres Unternehmens. Weil wir auf einem soliden Fundament aufbauen, sind wir dazu in der Lage: Wir wissen, dass unsere Immobilien hoch profitabel sind und haben die Gewissheit, dass wir über ausreichend Liquidität verfügen, um all unseren Verpflichtungen zeitgerecht nachkommen zu können. Selbstverständlich stehen wir unseren Investoren auch in Zukunft gerne Rede und Antwort: Damit Sie sich immer wieder persönlich ein Bild davon machen können, wie wir mit dem Geld, das Sie uns anvertraut haben, arbeiten und Wert schöpfen.

Mag. Mathias Mühlhofer, Markus Kitz Augenhammer & Mag. Michael Rajtora,
die Vorstände der Immobilienrendite AG

 

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